USA: Neues Gesetz soll einheitliche Regulierung von Nahrungsergänzungsmitteln sicherstellen
Der US-Kongress hat den 'Dietary Supplement Regulatory Uniformity Act' eingebracht, um einen einheitlichen, wissenschaftsbasierten nationalen Standard für Nahrungsergänzungsmittel unter FDA-Aufsicht zu etablieren.
Der US-Kongressabgeordnete Nick Langworthy hat den Dietary Supplement Regulatory Uniformity Act eingebracht – ein Gesetz, das darauf abzielt, die Gesundheit der Verbraucher zu schützen und gleichzeitig die Regulierung von Nahrungsergänzungsmitteln durch die Bekräftigung eines einzigen, wissenschaftsbasierten nationalen Standards unter Aufsicht der Food and Drug Administration (FDA) zu vereinfachen.
Hintergrund: Flickenteppich staatlicher Regelungen
Nahrungsergänzungsmittel, einschließlich Vitamine, Proteinpulver, Kreatin und andere Ernährungsprodukte, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und werden von Amerikanern weit verbreitet genutzt, die auf klare, genaue Informationen und konsistente Sicherheitsstandards angewiesen sind.
Seit fast 30 Jahren reguliert die FDA diese Produkte nach Bundesrecht, um sicherzustellen, dass sie sicher, ordnungsgemäß gekennzeichnet und wahrheitsgemäß vermarktet werden.
In den letzten Jahren haben jedoch Bundesstaaten – angeführt von New York – begonnen, ihre eigenen Nahrungsergänzungsmittel-Regelungen über die FDA-Aufsicht hinaus zu erlassen. Diese staatlichen Mandate haben einen verwirrenden Flickenteppich von Regeln geschaffen, die nichts zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit beitragen, aber die Kosten für kleine Unternehmen erheblich erhöhen und den Verbraucherzugang zu legalen Produkten einschränken.
Kernpunkte des neuen Gesetzes
Der Dietary Supplement Regulatory Uniformity Act stellt klar, dass die FDA die nationalen Regeln für Nahrungsergänzungsmittel festlegt und sicherstellt, dass Gesundheitsentscheidungen der Verbraucher von der Wissenschaft geleitet werden – nicht von politischen Schlagzeilen oder angstbasierten Warnungen.
Hauptmerkmale:
1. Bundesweite Einheitlichkeit - Verhindert, dass Bundesstaaten widersprüchliche Anforderungen auferlegen - Bewahrt ein Verfahren für Bundesstaaten, bei der FDA eine Petition einzureichen, wenn ein legitimes, evidenzbasiertes lokales Anliegen besteht
2. Verbraucherschutz - Schützt Verbraucher vor verwirrenden und irreführenden Warnungen - Reduziert unnötige Compliance-Kosten - Ermöglicht kleinen Einzelhändlern, Herstellern, Fitnesszentren und Vertriebshändlern, unter einem klaren, landesweiten Standard zu operieren
3. Wissenschaftsbasierte Regulierung - Stellt sicher, dass Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren - Verhindert willkürliche staatliche Einschränkungen
Breite Unterstützung der Branche
Mehrere führende nationale Gesundheitsorganisationen haben das Gesetz befürwortet:
Consumer Healthcare Products Association (CHPA) Präsident und CEO **Scott Melville**: *"Diese Gesetzgebung sichert einen einzigen, wissenschaftsbasierten nationalen Standard für Nahrungsergänzungsmittel und bietet die Klarheit, Konsistenz und das Verbrauchervertrauen, das die Amerikaner verdienen."*
Council for Responsible Nutrition (CRN) Präsident und CEO **Steve Mister**: *"Amerikaner profitieren, wenn Nahrungsergänzungsmittel unter einem klaren, nationalen Standard reguliert werden, der auf Wissenschaft basiert. Diese Gesetzgebung schützt Verbraucher vor verwirrenden und alarmistischen staatlichen Beschränkungen."*
Natural Products Association (NPA) CEO **Daniel Fabricant, Ph.D.**: *"Die Einführung von Congressman Langworthys Gesetzentwurf ist eine entscheidende und längst überfällige Antwort auf staatliche Übergriffe. Die Wiederherstellung der föderalen Vorrangstellung ist der einzige Weg, um ein stabiles, wissenschaftsbasiertes regulatorisches Umfeld zu gewährleisten."*
American Herbal Products Association (AHPA) Präsident & CEO **Graham Rigby**: *"AHPA unterstützt nachdrücklich Gesetze zur Etablierung föderaler Präemption, ein Schritt, der wesentlich ist, um den freien zwischenstaatlichen Handel zu schützen, der unsere Nation definiert."*
Bedeutung für die Branche
Dieses Gesetz hat weitreichende Auswirkungen:
Für Hersteller: - Einheitliche Compliance-Anforderungen in allen Bundesstaaten - Reduzierte regulatorische Komplexität - Kosteneinsparungen durch Vermeidung mehrfacher staatlicher Zertifizierungen
Für Verbraucher: - Konsistente Produktverfügbarkeit - Klare, wissenschaftsbasierte Informationen - Schutz vor irreführenden staatlichen Warnungen
Für die Regulierung: - Stärkung der FDA-Autorität - Wissenschaftsbasierte Entscheidungsfindung - Effizientere Durchsetzung
Internationale Perspektive
Während die USA mit diesem Gesetz eine Harmonisierung auf nationaler Ebene anstreben, steht die EU bereits seit Jahren vor ähnlichen Herausforderungen bei der Harmonisierung von Nahrungsergänzungsmittel-Regelungen zwischen den Mitgliedstaaten.
Die Entwicklung in den USA zeigt, wie wichtig einheitliche, wissenschaftsbasierte Standards für einen funktionierenden Binnenmarkt sind – eine Lektion, die auch für die EU relevant bleibt.
Ausblick
Der Dietary Supplement Regulatory Uniformity Act ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der Nahrungsergänzungsmittel-Regulierung in den USA. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, könnte es als Modell für andere Länder dienen, die mit ähnlichen Herausforderungen bei der Harmonisierung regionaler Regelungen konfrontiert sind.
*Hinweis: Diese Zusammenfassung dient Informationszwecken. Die dargestellten Studienergebnisse sind keine zugelassenen Health Claims. Für detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die Originalquelle.
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